Burberry

Die Wurzeln des Modelabels Burberry findet man in Großbritannien/Hampshire/Basingstoke. Dort gründete 1856 Thomas Burberry sein erstes Textilgeschäft. Die Hauptniederlassung befindet sich aber in Haymarket in London, wo er 1891 eine Filiale eröffnete.
Ruhm erlangte Burberry durch die Entwicklung der Trenchcoats, die die britischen Offiziere im ersten Weltkrieg bekleideten. Zuvor stattete Burberry auch die Antarktisexpedition Roald Amundsens, dem ersten Menschen am Südpol, aus. Neben dem Verkauf von Kleidung, findet man im Sortiment auch Accessoires wie Taschen und Sonnenbrillen.

Erst im Jahre 1980, über 100 Jahre nach der Gründung, expandierte Burberry in die USA. Nachdem das Label Ende der 1990er Jahre noch einmal eine Renaissance erlebte, durch die Einführung des berühmten karierten Futterstoffs, erlitt sie danach zahlreiche Imageschäden. Die Einführung der Marke auf den Massenmarkt erwirkte Assoziationen mit der Hooligan- und Chav-Kultur. Die Imageträgerin Kate Moss wurde wiederholt in Drogenskandale verwickelt, weshalb auch teilweise das Tragen von Burberry in Clubs verboten wurde. Außerdem ist Burberry auch Ziel einer Kampagne von PETA, da das Haus immer wieder in den Zusammenhang mit dem Tragen von Pelzen gebracht wird.
Seit 2006 sitzt Angela Ahrendts auf dem Chefsessel, welche nach der Meinung der Wirtschaftspresse das exklusive Markenimage wieder herstellen soll, ohne dabei auf den Massenmarkt zu verzichten.

Neben dem Model Kate Moss verfügt Burberry aber auch über andere Image Träger. Seit 1955 beliefert das Unternehmen den englischen und seit 1989 auf den walisischen Königshof.